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Chroniken des Vereins 1957 bis heute

 

1. Chronik 1957 bis 2007:

Diese Chronik erschien in der Festschrift zum 50-jährigen Vereinsbestehen

Georg Dachwald

Gegründet wurde unser Schützenverein am 21. September 1957 in der Gastwirtschaft „Zur Eggerbachquelle“. Man war sich rasch einig und 29 Personen trugen sich als Gründungsmitglieder ein.

Unter dem Vorsitz der am selben Abend gewählten Vorstandschaft mit erstem Vorsitzenden Georg Dachwald und seinem Stellvertreter Georg Wolf aus Götzendorf ging man die ersten mühsamen Vereinsjahre an.

 

Das erste Preisschießen wurde am 07.12.1957 innerhalb der Mitglieder auf den rasch installierten Schützenständen im Saal des Vereinslokals ausgetragen. Doch sofort begann man sich auch an auswärtigen Schießveranstaltungen zu beteiligen.

 

Die frühen Vereinsjahre

Am 05.01.1958 sprachen wir auch zum ersten Mal eine Einladung an die umgebenden Vereine aus, an einem Preisschießen teilzunehmen. Am 07. und 08.06.1958 fand unter großer Beteiligung der erste Vereinsausflug zum Königssee, nach Salzburg, Chiemsee mit Besuch vom Hofbräuhaus in München statt – zum ersten Mal ging es für viele von uns in die Berge.

 

Im Mittelpunkt des Jahres 1959 stand das erste Königsschießen des Vereins. Der damalige 2. und jetzige 1. Schützenmeister Heinrich Lottes hatte dabei den besten Schuss zu verzeichnen und wurde 1. Schützenkönig des Vereins.

 

In einer Versammlung 1960 wurde beschlossen, dem Gauschützenbund beizutreten. Ferner wurde festgelegt, dass das Königsschießen jedes Jahr an Ostern abgehalten wird. Dieser Termin bestand bis ins Jahr 1999.

 

Josef Kraus

1960 kam mit Josef Kraus ein neuer Vorsitzender an das Vereinsruder. Georg Lottes übernahm das Amt des Stellvertreters, Richard Hofmann das Amt des 2. Schützenmeisters. Diese drei Männer sollten zusammen mit dem von Anfang an tätigen 1. Schützenmeister Michael Preller und dem Schriftführer Herrn Oberlehrer Max Böhm die Geschicke des Vereins für die nächsten 20 Jahre – d. h. eine Generation – leiten.

 

1961/62 nahm der Verein zum ersten Mal an den Rundenwettkämpfen teil und wurde auch gleich am Ende der Saison Sieger der Klasse 1/V des Gaues Oberfranken West.

 

Ausflug ins Ötztal 1983

In den nächsten Jahren folgte eine stete Weiterentwicklung des Vereins und wir konnten uns als eine feste Größe im Vereins- und Schützenleben etablieren. Vor allem wurde in dieser Zeit die Geselligkeit gepflegt und es wurde u. a. herrliche Ausflüge nach Mittenwald, Garmisch, Oberammergau, zum Bodensee, Zell am See, Kufstein, ins Zillertal, nach Innsbruck, Kloster Andechs, zum Schliersee, Rüdesheim, zum Oktoberfest usw.- unternommen. Für viele war es die 1. Gelegenheit die „weite Welt“ kennen zu lernen – da es noch keine Urlaubsreisen gab!

 

1971 war es dann erstmals so weit, dass wir zwei Mannschaften zu den Wettkämpfen anmelden konnten. Die 1. Mannschaft stieg schließlich 1972 in die B-Klasse auf.

 

Leider verlor unser Verein aus der altbewährten Führungsriege im Jahre 1974 – nach 17 Jahren ununterbrochener Tätigkeit als Schriftführer – für immer unseren unvergessenen Oberlehrer Max Böhm, der uns neben der sportlichen Betätigung immer wieder die gesellschaftliche Bedeutung unseres Vereins in unserer kleinen Dorfgemeinschaft ins Bewusstsein brachte. Ihm folgte leider auch viel zu früh im Jahre 1979 unser Gründungs-Vorsitzender Georg Dachwald. Ihrer wie auch aller anderen, die nicht mehr unter uns sind, werden wir auch in Zukunft nicht nur bei unserem alljährlichen Gottesdienst gedenken. Als 20-jährige übernahm Charlotte Krampl, geb. Kraus, die Stelle der Schriftführerin – die sie bis heute ununterbrochen innehat.

 

Unser Nikolaus

Im Jahre 1974 veranstaltete unser Verein zum 1. Mal für unsere Kinder eine Nikolausfeier mit Kinderbescherung. Diese Veranstaltung, bei der wir unseren Jüngsten jedes Jahr auch die Möglichkeit bieten, sich einem größeren Publikum vor allem in musikalischer und weiterer künstlerischer Weise zu präsentieren, erfreute sich viele Jahre ungebrochener Beteiligung und Begeisterung unserer nachwachsenden Kleinsten und aller Junggebliebenen. Erst seit einigen Jahren ist hauptsächlich wegen der geburtenschwachen Jahrgänge ein Rückgang zu merken.

 

Ein Höhepunkt im bisherigen Vereinsleben war dann die 20-jährige Gründungsfeier im Jahre 1977. Die immer noch „jungen“ Almrausch-Schützen mussten sich zum ersten Mal um ihre Vergangenheit kümmern – auch für uns eine neue Situation. An dem stattfindenden Preisschießen nahmen 150 Schützen aus 12 Vereinen teil. Damals wurde ebenfalls beschlossen, zum 25-jährigen Bestehen des Vereins eine Fahne anzuschaffen. 1978 wurde beim Preisschießen ein neuer Rekord verzeichnet: 160 Schützen nahmen daran teil.

 

Die Pokal- und Scheibengewinner beim 20-jährigen Jubiläum

 

Ehrungen anlässlich des 20-jährigen Vereinsbestehens

 

Im Jahr 1978 kam im Zuge der Gebietsreform auf uns Almrausch-Schützen eine weitere wichtige Aufgabe zu. Die bis dahin selbstständige Gemeinde wurde eine von elf Ortsteilen der Großgemeinde Markt Eggolsheim. Ein Zitat des damaligen 1. Bürgermeisters des Marktes Eggolsheim lautet: „Almrausch ist weit mehr als nur ein Bund von guten Schützen mit sicherem Auge und ruhiger Hand. Dieser kameradschaftliche Zusammenschluss von Menschen aus dem Dorf und darüber hinaus, formt das kulturelle Leben und fördert den Zusammenhalt. In dem Bemühen, Tradition und Brauchtum zu bewahren ist eine äußerst wichtige Aufgabe zu sehen, die nicht unterschätzt werden darf!“

 

Die Großgemeinde rief zur Teilnahme an der Sport- und Kulturwoche auf und die Almrauschschützen beteiligten sich mit gutem Erfolg daran.

 

1979 wurde durch Fridolin Wichert aus Röbersdorf zum ersten und bis jetzt einzigen Mal in der Vereinsgeschichte ein 0-Teiler geschossen.

 

In den Jahren 1978 bis 1982 musste leider gesundheits- und altersbedingt beinahe die komplette verdienstreiche Führungsspitze ersetzt werden:

 

- Josef Kraus und Georg Lottes, 1. und 2. Vorstand nach 20 Jahren

- Michael Preller nach 21 Jahren

- und Richard Hofmann, 2. Schützenmeister nach 22 Jahren.

 

Ab 1980 bestand die Vereinsspitze aus:

 

1. Vorstand:

2. Vorstand:

1.Schützenmeister:

 

2.Schützenmeister:

 

Schriftführer:

 

Kassier:

Josef Zeh

Günter Dachwald

Heinrich Lottes, bereits seit 1978

Adolf Bürger, ab 1982

Charlotte Krampl, bereits seit 1974

Sebastian Dachwald, seit 1966.

Josef Zeh

 

Damit ist Sebastian Dachwald gleichzeitig der dienstälteste Funktionär bei den Almrausch-Schützen.

 

Aufgrund seiner Verdienste wurde Josef Kraus 1981 durch eine Mitgliederversammlung zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

 

Außerdem bekam der Verein in diesem Jahr eine Satzung und wird seit dieser Zeit vom Finanzamt und Amtsgericht als „Almrausch Tiefenstürmig e. V.“ anerkannt.

 

Unsere 1982 angeschaffte Fahne

Mit einem groß angelegten Festprogramm feierten wir im Juni 1982 unser 25-jähriges Bestehen mit Fahnenweihe. Unter der Schirmherrschaft des 1. Bürgermeisters Josef Eismann feierten wir ein Fest, das von der Presse als das bisher größte Fest in der Dorfgeschichte beschrieben wurde. Beim Festkommers wurden langjährige Mitglieder geehrt, der Bunte Abend mit den „Lechtaler Buam“ aus Österreich war ein großer Erfolg und beim Festzug mit 51 Vereinen säumten Tausende die Straßen. Als Patenverein konnten zu unserer großen Freude die „Hubertus-Schützen“ aus Trailsdorf geworben werden, mit denen wir schon seit vielen Jahren eine besonders freundschaftliche Beziehung hielten.

 

Unsere Ehrendamen

Ein ganz besonderes „Highlight“ waren unsere Ehrendamen mit Doris Dachwald als Fahnenbraut sowie Claudia Nagengast, Birgit Bächer, Beate Dachwald, Marianne Grasser, Lucia Hofmann, Elke Model,. Christine Distler, Karin und Michaela Lottes, Monika Preller, Marion Herbst und Daniela Zeh als Begleiterinnen. Fahnenträger wurde Philipp Herbst mit den Begleitern Kurt Krampl und Konrad Kupfer.

 

Die Fahnenträger beim
Festgottesdienst

Zu diesem Fest wurde auch zum 1. Mal eine einheitliche Kleidung für Schützendamen und –herren angeschafft.

 

Allen Vereinsmitgliedern und Freunden des Vereins, die zu unserem großen Jubiläum u. a. das große Festzelt errichteten, gebührt Dank – aber auch allen Bürgern und den Verantwortlichen in der Gemeinde dafür, dass das Dorf für diese Tage so schön herausgeputzt und beflaggt wurde.

 

 

1983 fand der letzte Ausflug ins Ötztal statt.

 

1984 – es erfüllt uns noch heute mit besonderem Stolz - wurden wir von den „Frankonia-Schützen“ Neuses zum Paten bei ihrer Fahnenweihe ausgewählt.

 

1985  findet zum 1. Mal ein Jugendkönigschießen statt. Es wird eine Kette hierfür angeschafft.

 

Ab 1986 fand das Dreikönigsschießen nicht mehr statt.

 

Ein schwieriger und langwieriger Prozess für die Almrausch-Schützen war der Weg zu einem eigenen Schützenheim. Mehr als 10 Jahre vor der Einweihung 1989 wurde in Vereinssitzungen der damaligen Vorstandschaft immer wieder der Gedanke eines eigenen Schützenheimes angesprochen. Obwohl der Verein sich in der Vereinsgaststätte „Zur Eggerbachquelle“ gut aufgehoben fühlte, bereiteten das häufige Auf- und Abbauen aufgrund anderer Nutzung des Saales, die veralteten Schützenstände, das Heizproblem und vieles andere doch immer häufiger Ärger. Anfängliche Gedanken, einen kompletten Eigenbau betreffend, konnten wegen Mangels eines geeigneten Bauplatzes und der fehlenden finanziellen Mittel nicht verwirklicht werden. Die Vorstandschaft – allen voran in unermüdlichem Einsatz und Initiative der 1. Vorstand Josef Zeh – drängte jedoch unaufhörlich auf eine Lösung. In vielen Gesprächen mit der Marktgemeinde unter der einsichtigen und uns immer positiv gestimmten Leitung des 1. Bürgermeisters Josef Eismann kristallisierte sich endlich 1985 das nicht mehr genutzte und verwaiste ehemalige Schulgebäude – nach 5 Jahren der Suche – als die geeignete Unterkunft heraus.

 

Umbau des Schützenheims

 

Ende 1985 noch wurden die Pläne vom Eggolsheimer Ing.-Büro Eismann gefertigt und den entsprechenden Stellen zugeleitet. Doch erst zwei Jahre später – 1987 – konnte endlich nach vielen Verschiebungen und Genehmigungsverfahren begonnen werden, die Pläne in die Tat umzusetzen. In diesem Jahr wurden die Rohbauarbeiten und im darauf folgenden Jahr der Innenausbau verwirklicht. Die Markgemeinde ließ danach noch den Ausbau der darüber liegenden Wohnung und die Sanierung des Daches sowie der Außenfassade folgen.

 

Fast alle Arbeiten wurden von Vereinsmitgliedern sowie Gönnern und Freunden des Vereins unentgeltlich getätigt. Ihnen hierfür ein herzliches „Vergelt´s Gott“ und „Dankeschön“. Mögen es Ihnen die Nachfolger danken!

 

Spender der Schießstände im neuen Vereinsheim

v. l. Friedhelm Zenk, Holzfiguren Peter Dachwald, Fahrschule Kroder, Druckerei Josef Zeh, Josef Feulner, Ehrenvorstand Josef Kraus

 

Seit 1989 findet jeden Freitag der Vereinsabend statt.

 

Pfarrer Leslie bei der Einweihung des neuen Schützenheims

 

Auch einige besondere Würden und Auszeichnungen dürfen in unserer Vereinsgeschichte nicht fehlen: 

- Unser langjähriger 1. Vorstand Josef Kraus wurde 1981 zum Ehrenvorstand

- und sein langjähriger 1. Schützenmeister Michael Preller zum Ehrenschützenmeister ernannt.

- 1985 wurden Thomas Brehm und unser früherer Vereinswirt Pankraz Konrad

- und 1994 unser verdienstvolles Gründungsmitglied Michael Kraus wegen besonderer Verdienste als Ehrenmitglieder aufgenommen.

 

Leider sind einige von ihnen nicht mehr unter uns.

 

Einige Ehrenmitglieder

 

1992 stellte sich nach 12 Jahren Amtszeit der damalige 1. Vorstand Josef Zeh nicht mehr zur Wiederwahl. So übernahm sein „Zweiter“ Günter Dachwald – ebenso lange im Amt – den Vereinsvorsitz. Sein Stellvertreter ist seit dieser Zeit Pankraz Heinlein.

 

Von der Vorstandschaft wurde die enge Zusammenarbeit vor allem mit der FFW vorangetrieben. So gibt es seitdem gemeinsame Schafkopfrennen und Grillfeste.

 

Zwischen 1993 und 1997 konnte durch eine große Spendenbereitschaft von Almrausch-Freunden Gewehre für unsere Jugendliche angeschafft werden – herzlichen Dank den Spendern!

 

Feierlichkeiten zum 40-jährigen

1997 wurde in einem kleineren Zelt das 40-jährige Vereinsjubiläum mit Ehrungen gefeiert.

 

2003 bis 2005 wurden sowohl die Außenfassade als auch die Fenster des Schützenhauses durch die Marktgemeinde Eggolsheim saniert und so befindet sich  unser Vereinsheim – auch nach dem Anschluss an den Abwasserzweckverband – in einem sehr ansehnlichen Allgemeinzustand.

 

2004 wurden für langjährige ehrenamtliche Tätigkeit folgende Almrausch-Mitglieder durch Bürgermeister Claus Schwarzmann mit Bürgerauszeichnungen des Marktes Eggolsheim bedacht. Sebastian Dachwald für 37 Jahre als Kassier, Charlotte Krampl für 30 Jahre Schriftführerin und Heinrich Lottes für 25 Jahre 1. Schützenmeister.

 

Ehrungen 2004 für langjährige Tätigkeit

 

Unsere bisherigen Schützenkönige:

 

Lottes Heinrich (5x)

Lottes Georg (3x)

Dachwald Günter (2x)

Dachwald Stefan (2x)

Ostermeier Kurt (2x)

 

Und je einmal

Bürger Adolf

Dittrich Klara

Distler Johannes

Flößer Philipp

Hofmann Manfred

Hofmann Thomas

Krampl Charlotte

Kraus Josef (Hirschaid)

Kupfer Ralf

Puff Rainer

Spangel Robert

Dachwald Sebastian (4x)

Bürger Harald (2x)

Dachwald Siegfried (2x)

Krampl Kurt (2x)

Zeh Josef (2x)

 

 

Dachwald Josef

Dehmel Werner

Fleischmann Lorenz

Herbst Philipp

Hofmann Richard

Konrad Pankraz

Kraus Edwin

Kraus Josef (Tiefenstürmig)

Puff Gottfried

Röder Karl-Heinz

Starzynski Paul

 

Unsere aktuellen Könige und Sieger des Königsschießens 2006

 

Hauptaufgabe der Vorsitzenden – das soll hier nicht verschwiegen werden – war sicherlich in den vergangenen 15 Jahren der Versuch das Vereinsschiff durch die „Wirren“ der modernen Zeit zu bringen, eine Zeit, in der viele dem Vereinswesen als solchem wenig abgewinnen können. Wurde diese Zeit doch sehr durch viele Querelen, etliche Vereinsaustritte und eine allgemeine Interesselosigkeit bzw. Bequemlichkeit geprägt.

 

So gelang es trotz mehrerer Versuche nicht mehr, den Faschingsball zu retten. Die Besucherzahlen waren hierzu in den letzten Jahren viel zu gering. Auch für unsere seit 1974 stattfindende Weihnachtsfeier mit Kinderbescherung könnte das Fehlen von Kindern als Gestalter und Besucher und der geringe Besuch der Eltern und Großeltern eines Tages das „Aus“ bedeuten!

 

Dennoch gibt es auch Erfreuliches zu berichten. In letzter Zeit stellen wir wieder eine für den Verein positive wachsende Beteiligung am Übungsschießen und an sonstigen Vereinsveranstaltungen in den Reihen unseren Jugendlichen fest.

 

Auch ermutigt die Vorbereitung und Aktivität zum 50jährigen Vereinsjubiläum vieler Almrausch-Freunde die Verantwortlichen zu weiterem Engagement für ihren Verein und für Tiefenstürmig.

 

Günter Dachwald, Carsten Bordes

 

 

2. Internet-Chronik des Vereins ab 2007

 

2007:

Das Hauptaugenmerk des Vereins lag im Jahr 2007 natürlich auf der Gestaltung des großen Vereinsjubiläums. Schon im Herbst 2006 begannen die aktiven Vorbereitungen und im Mai war in dem kleinen Ort für vier Tage ein Trubel ausgebrochen, wie ihn Tiefenstürmig noch nicht gesehen hatte. Schon das alljährliche Grillfest hatte in diesem Jahr einen zahlreichen Besucherstrom nachzuweisen und die drei eigentlichen Festtage verliefen sowohl organisatorisch als auch stimmungsmäßig hervorragend. Trotz anfänglicher Skepsis, ob Tiefenstürmig der Aufgabe Herr werden könne, entwickelte sich das Fest durch perfektes Zusammenspiel und tolle Vorbereitung zu einem Selbstläufer und die Besucherzahlen waren viel höher als erwartet. Auch beim in diesem Jahr noch auf dem Festplatz abgehaltenen Johannisfeuer wurde noch viel über das Fest geredet und geschwärmt. 

Im Oktober lud die Vorstandschaft schließlich zum Helferessen, um das Fest mit einem kleinen Dankeschön an die vielen fleißigen Freunde abzurunden, bevor es wie in jedem Jahr an die Ermittlung des Schützenkönigs ging. Diese Ehre wurde in diesem Jahr Johannes Distler zuteil, der schon beim Vereinsjubiläum im selben Jahr die Vereinsscheibe gewonnen hatte. Schützenkönigin wurde Anja Kraus und Jungschützenkönigin Tanja Nagengast. 

Auf der Generalversammlung am 30.11. wurde die bereits verdiente Vorstandschaft weitgehend im Amt bestätigt. Nur der langjährige Schützenmeister Heinrich Lottes stellte sein Amt nach 29 Jahren zur Verfügung. So rückte sein Stellvertreter Stefan Dachwald auf diesen Posten nach und Kurt Krampl wurde zum neuen 2. Schützenmeister gewählt. 

Das Ende des laufenden Jahres wurde wie immer durch die traditionelle Weihnachtsfeier markiert, die in diesem Jahr, anders als sonst, erst am 23. Dezember stattfand, da der Nikolaus frühzeitig beim Verein angemeldet hatte, dass er an dem eigentlich geplanten Datum bereits anderen Verpflichtungen nachkommen müsse.

 

2008:

Das Jahr 2008 wurde für den Verein nach 2 turbulenten Jahren (Vorbereitungen für das große Vereinsjubiläum und das Jubiläum selbst) wieder etwas ruhiger und so konnte man zum "alltäglichen" Geschäft übergehen. Das Hauptaugenmerk lag wieder auf den sportlichen Ereignissen.

Dennoch wurden die jährlichen Feiern nicht vergessen. So fand beispielsweise wie in jedem Jahr zu Christi Himmelfahrt (dieses Jahr am 01. Mai) das allseits beliebte Grillfest statt. Es erfreute die Vereinsleitung, nicht zuletzt durch die Anschaffung eines Zeltes und damit einhergehender Wettersicherheit, mit einem großen Besucherandrang.

Zum Königspaar schossen sich in diesem Jahr Harald Distler und Nadine Distler, Jugendschützenkönigin wurde Sabrina Burkard. Natürlich wurden unsere Könige auf dem jährlichen Weinfest gebührend gefeiert.

 

2009:

2009 wurde für die Almrausch-Schützen von einem schweren Schicksalsschlag überschattet. Plötzlich und unerwartet erkrankte unser 2. Vorstand Pankraz Heinlein schwer und verstarb kurze Zeit später im jungen Alter von 53 Jahren. Doch trotz tiefempfundener Trauer musste das Vereinsleben weitergehen.

In diesem Jahr wurde eine alte Tradition des Vereins wieder ins Leben gerufen, die zuvor einige Jahre geruht hatte. Vor allem der jüngeren Generation des Vereins ist es zu verdanken, dass es endlich wieder einen Faschingsball im Schützenheim gab. Trotz anfänglicher Zweifel, ob sich die viele Arbeit lohnen würde, war der Faschingsball ein voller Erfolg und das Schützenheim schien aus allen Nähten zu platzen, als Unmengen an Besuchern am Abend des 14.02. unter dem Motto „Es war einmal…im Tiefenstürmiger Märchenwald“ den kleinen Ort am Eggerbach stürmten.

Natürlich fanden auch wie jedes Jahr Grillfest, Weihnachtsfeier und Weinfest statt, auf dem sich in diesem Jahr Stefan Dachwald und Antonie Kraus die Kronen der Schützenkönige und Dominik Hofmann die Insignien des Jugendschützenkönigs sicherten. Auf der Jahreshauptversammlung schließlich trat Carina Heinlein die Nachfolge ihres Vaters als stellvertretende Vereinsvorsitzende an.

Richard Hofmann, über 2 Jahrzehnte zweiter Schützenmeister und langjähriges Ausschussmitglied, sowie Gründungsmitglied des Vereins wurde 2009 zum Ehrenmitglied ernannt.

 

2010:

Nach dem großen Erfolg des Vorjahres durfte auch im Jahr 2010 wieder zur närrischen Zeit nach Tiefenstürmig geladen werden. Zwar ohne Thema, doch mindestens genauso erfolgreich wie im Jahr zuvor, fand am 29.01. der Faschingsball im Schützenheim statt.

 

Das jährliche Grillfest von Schützenverein und Feuerwehr, zu dem mittlerweile bereits zwei Zelte auf dem Festplatz errichtet wurden, die in diesem Jahr wegen des feuchten Wetters auch dringend benötigt wurden, bot 2010, gerade für unsere kleinsten Besucher, ein ganz besonderes Highlight. Remo, vor vielen Jahren Stammgast auf den "Störmier" Festen, kam mit seinem Nasch- und Spielwarenstand vorbei und sorgte so noch ein wenig mehr für Feststimmung. Vielleicht dürfen sich unsere kleinen Besucher ja nächstes Jahr über noch mehr Attraktionen freuen? Uns würde das sehr gut gefallen.

 

Carsten Bordes

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